Tages-Workshop Modelfotografie mit „Zauberlicht“

Mit ungewöhnlichen Lichtquellen die fotografischen Möglichkeiten erweitern! Kreativität ohne die klassischen Studiosettings und glamouröse Zutaten, sondern mit ungewöhnlichen Lichtsituationen, die Körperformen und Ausdruck auf eine abstrahierende Weise gestalten und betonen.

Nimm eine eine ganz individuelle Serie ungewöhnlich beeindruckender Bilder mit nach Hause:

Schon das Sonnenlicht gibt uns einen Geschmack von besonderen Bildwirkungen, wenn es durch das Laubdach eines Baumes oder das Muster einer Gardine fällt. Wir verlassen aber hier ganz bewusst den Bereich des natürlichen Lichts und der „normalen“ Scheinwerfer und widmen uns der spannenden Frage: Was können wir alles als interessante als Lichtquelle nutzen? Klassisch sind Spots mit „Gobos“, die grafische Muster erzeugen und an die erwähnten Varianten des Sonnenlichts erinnern. Auch ein Diaprojektor wurde schon genutzt, um mehrschichtige Bilder zu erzeugen. Ein Beamer kann das auf digitale Art, dabei weit kreativer und vor allem dynamischer, wie wir sehen werden.

Manche Farben leuchten, wenn sie mit UV-Licht angestrahlt werden, das kennen viele aus der Disco. Wie kann ich diesen Effekt für meine Bilder nutzen, welche Motive eignen sich dafür, welche Schwierigkeiten gibt es zu meistern?

Aus der Disco-Lichttechnik kommen auch der Scanner und das Laserlicht. Vielleicht hast Du das schon bei Gelegenheit fotografiert – aber mit eigener Regie und Gestaltung  ist das etwas komplett anderes!

Rauch und Nebel geben dem Licht etwas mystisches, geheimnisvolles und eine eigenständige Wirkung – das Licht wird als Strahlen sichtbar. Wir werden die Möglichkeiten studieren und unseren Bildern zusätzlichen „Pep“ geben!

Bei aller Herausforderung der Lichttechnik und der oft kniffeligen Kameraeinstellungen wollen wir die Hauptsache nicht aus den Augen verlieren und die Aussage des Bildes immer wieder in den Mittelpunkt stellen. Das Ganze ist ein Abenteuer, das richtig viel Spaß macht, und genau das soll es auch sein – was darüber hinaus den Moment überdauert, ist ein Bild, das ausdrucksstark und in sich vollkommen stimmig ist.

Für die Aufnahmen steht uns ein erfahrenes Model zur Verfügung, das seine tänzerische Begabung und spannungsvolle, dynamische Bewegungen einbringt. Verschiedene Kleidungsvarianten wie hautfarbener Ballettanzug, weiß-transparente weite Kleider und edel fallende Tücher aus Organza und Seide ermöglichen ein breites Spektrum an Bildstilen.

Im tänzerischen Motivbereich zeigen viele Beispiele, dass hier gerade im Themenbereich der künstlerischen Aktfotografie eine besonders präsente Ästhetik vermittelt wird. An einigen Terminen wird deshalb der Workshop auch im Bereich klassischer Akt angeboten. Dazu gehört ein rücksichtsvoller und bewusster Umgang mit der Nacktheit des Models. So alt das Thema in der Kunst ist, so nah liegt gerade heute die Gefahr der Sexualisiereung des weiblichen Körpers in einer Zeit ausufernder Angebote im Internet. Wir machen uns diese Herausforderung bewusst, reden darüber und vermeiden so erfolgreich den Absturz in platte Nacktbilder.

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Nächste Termine:

Samstag, 25. 8. 2018 10 – 17 Uhr als Aktworkshop (€ 188,00)
Samstag, 20. 10. 2018 10 – 17 Uhr

Ort und Zeit:

Prinzipalmarkt 36,  48143 Münster, von 10 bis 17 Uhr

Teilnehmerzahl:

3 bis 5 Teilnehmer

Kosten inkl. Modelhonorar: € 168,00

Eingeschlossen sind die nicht kommerziellen Nutzungsrechte für den eigenen Gebrauch inkl. Selbstpromotion.

Ablauf:

Wir beginnen mit einer knappen Einstimmung mit Bildbeispielen und sammeln Motivideen. Bevor es „Ernst wird“, lernen wir die Techniken kennen und bedienen. Das Model steht uns von 12 bis 16 Uhr zur Verfügung. Die Settings werden jeweils gemeinsam eingerichtet und erläutert. Kein Massenshooting, es arbeiten jeweils zwei Teilnehmer als wechselweise assistierendes Team, jeder hat genug Zeit, seine individuellen Varianten mit dem Model umzusetzen, während die anderen bereits ihre Ergebnisse ausarbeiten oder ihre Ideen skizzieren. Es gibt viel zu lernen beim Zusehen, der Interaktion mit dem Model und im Team, der Motivauswahl und in der unterschiedlichen Arbeitsweise – es lohnt sich, ständig präsent zu sein und Notizen zu machen. Das Thema bringt es mit sich, dass am besten schon bei der Aufnahme die Nachbearbeitung zu planen ist –  deshalb bekommt die in der letzten Stunde einen eigenen Zeitraum, ebenso wie die Bildbesprechung mit wertvollen Hinweise für die eigene Weiterentwicklung. Es gibt keine längere Pause, Snacks und Getränke genießen wir, wie es die Zeit anbietet. Langweilig wird es garantiert nicht…

Hier können Sie sich anmelden, Fragen stellen und Kontakt mit mir aufnehmen.

0251-58313 oder direkt hier im Kontaktformular

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Betreff
Workshop "Körper, Licht und Farbe"

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